Durch ungeeignete Verpackungen entstehen jährlich erhebliche Transportschäden. Diese Schäden sind unnötig und vermeidbar. Evers bietet fachgerechte,praktische und sichere Verpackungslösungen an, damit Produkte unversehrt beim Empfänger ankommen.Neu im Sortiment sind konstruktive Verpackungen. Dank der computerunterstützten Entwicklung stehen flexible Varianten zur Verfügung, die für mehr Lagerplatz und eine Vereinheitlichung der Verpackungen sorgen.
Mirko Franke ist Produktmanager bei Evers und seit 2004 beim Unternehmen tätig. Als Spezialist für Verpackungslösungen war er maßgeblich an der Entwicklung des neuen Sortiments beteiligt. Wir haben mit ihm über die computerunterstützte Verpackungsentwicklung gesprochen.
Herr Franke, was hat Evers dazu bewogen, auf diesem Gebiet aktiv zu werden?
Mirko Franke: Es gab verschiedene Gründe, diese Verpackungen mit in unser Sortiment aufzunehmen. Am wichtigsten fanden wir den ganzheitlichen und lösungsorientierten Gedanken, unseren Kunden alles aus einer Hand liefern zu können, und das möglichst individuell nach Kundenwunsch.
Wie lange haben die ersten Entwicklungen gedauert?
Mirko Franke: Wenn alle Transportanforderungen und Kundenwünsche
geklärt sind und ein Produktmuster oder ein Dummy zur Verfügung steht, kann ein Verpackungsvorschlag schon am zweiten Tag von unserem „Know-how-Kompetenzteam“ fertig entwickelt sein.
Ist das nicht sehr teuer? Oder anders gefragt: Welche Stückzahlen sind interessant?
Mirko Franke: Das hängt vom Produktwert ab. Wenn hochsensible elektronische Prototypen mit dem Paketdienst versandt werden sollen und der Preis von einem Gerät beispielsweise bei mehreren Hundert Euro anfängt, macht die Verpackung nur einen Bruchteil des Gesamtwertes aus. Im Prinzip kann man beispielsweise einen Wasserstrahlzuschnitt schon ab einem Stück liefern. Natürlich sollten Aufwand und Nutzen immer in einem optimalen Verhältnis stehen.
Welche Vorteile ergeben sich beim Einsatz der neuen Verpackungsart?
Mirko Franke: Mit konstruktiven Verpackungslösungen kann sich der Kunde selber entscheiden, inwieweit seine Produkte geschützt werden sollen. Er wird von Anfang an mit einbezogen und kann Preisvorgaben machen und Kriterien festlegen. Jede Lösung ist ein maßgeschneidertes Unikat. Schnelligkeit, Individualität, höchster Transportschutz sind ausschlaggebend für diese Verpackungsart.
Welche Branche/n haben Sie besonders im Visier?
Mirko Franke: Das sind beispielsweise das Glasgewerbe sowie Hersteller von Keramik, die Solarindustrie, die Rundfunk- und Nachrichtentechnik oder Oberflächenveredler.
Das Original-Interview findet sich hier: http://www.packaging-journal.de/Flip-pj/pj01-2011/page.pdf
