Praktikumszeit sehr aufschlussreich!

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Mein Name ist Victoria Haselmeyer, ich bin 16 Jahre alt und momentan mache ich ein 4-tägiges Praktikum bei Evers.

Zur Vorgeschichte: Durch eine Annonce im Stadtreport Oberhausen bin ich auf den Betrieb aufmerksam geworden und da ich noch nicht weiß, was ich später machen möchte, dachte ich mir, dass es ein Anfang wäre, in möglichst viele Berufsfelder mal hineinzuschnuppern. Zuerst konnte ich mir nichts konkretes unter Heben-Sichern-Fördern-Verpacken vorstellen, doch die Internetseite gab mir schon gute Informationen. Ich schrieb spontan eine Bewerbung, reichte sie ein und schwupps wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. An jenem Tag war ich sehr aufgeregt, doch die legte sich, als ich herzlich begrüßt und sofort herumgeführt wurde. Allein schon durch die Führung wurde ich neugierig und war auch ein wenig beeindruckt, was es alles zu sehen gab. Das Bewerbungsgespräch verlief gut (sonst würde ich das jetzt hier nicht schreiben :-) ) und dann ging’s auch schon wenige Wochen später los. Da ich noch zur Schule gehe, und ich bei Evers ein freiwilliges Praktikum mache, kamen nur die Ferien in Frage.

Am ersten Tag war ich im Heben- und Sichern-Bereich und lernte sofort die neuen Kollegen kennen. Einen eigenen Schreibtisch ebenfalls ;-) . Von Anfang an wusste ich, dass ich Aufgaben bekommen würde, sonst würde ich logischerweise nichts lernen, und so kam es auch prompt. Ein paar Klicke am PC waren schnell getan, doch dann kam es größer: Ich sollte Ordner für hauseigene Seminare erstellen und hätte nie gedacht, dass es so viele Wege benötigt. Sachen zusammensuchen, prüfen, kopieren, lochen, heften, kontrollieren… Der Aufwand hat sich gelohnt und das Beste: Es hat Spaß gemacht :-) Das war der erste Eindruck von einem richtigen Arbeitstag, ich war sehr geschafft, aber auch ein wenig stolz.

Am Anfang des zweiten Tages konnte ich mir nichts Genaues unter dem Begriff „Lager“ vorstellen. Klar, dass dort die Produkte gelagert, angenommen und ausgeliefert werden, doch was macht man sonst noch? Das fand ich schnell heraus, nachdem die Mitarbeiter im Lager mich begrüßt und eingewiesen haben. Ich bekam eine weitere Führung, diesmal mit Fachbegriffen und näheren Informationen zu den einzelnen Produkten. Lkws kamen an, wurden abgeladen und andere holten Ware ab. Am meisten überraschte mich dabei, wie genau alles notiert werden musste. Wenn man sich dazu Gedanken macht, wird man zu dem Schluss kommen, dass das natürlich notwendig und auch wichtig ist, aber macht man sich die als Außenstehender vorher? Also, ich hab’s nicht getan. Ich wurde eines besseren belehrt und so wurde alles total gründlich aufgeschrieben bzw aufgeklebt. Die Arbeit im Lager ist anstrengend, da die Produkte oft nicht unbedingt leicht sind, aber auch dieser Tag zeigte mir eine andere Seite des Unternehmens.

Nun sitze ich hier an meinem dritten Arbeitstag und habe vorhin schon einige Aufgaben erledigt. Ich denke, dass ich allein in den letzten Tagen viele Erfahrungen gesammelt habe und vor allem die Arbeitswelt näher kennengelernt habe. Was mir besonders dabei auffiel, war, dass sich meine Kollegen untereinander super verstehen und sogar in ihrer Freizeit was zusammen unternehmen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich es nicht bereue, einen Teil meiner Ferien dem Praktikum geopfert zu haben und ich kann jedem empfehlen, es ebenfalls zu tun. Es schadet nicht und sicherlich finden viele so ihren Traumberuf, vielleicht ja bei Evers!

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